Friedensfördernde Energie-Genossenschaft Herford eG

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Blick auf die PV Anlage der FEGH am Hainkamp
Blick auf die PV Anlage der FEGH am Hainkamp

Herzlich Willkommen!

Seit wir im Jahr 2011 unsere Genossenschaft gegründet haben arbeiten wir gemeinsam daran, als Bürgerinnen und Bürger die Energiewende in der Region voranzubringen. Dabei kümmern wir uns sowohl um die Produktion als auch den Vertrieb von Erneuerbaren Energien. Wir haben mittlerweile 15 Photovoltaik-Anlagen auf öffentlichen und privaten Gebäuden sowie zuletzt auf den Deponien Reesberg und Hainkamp realisiert.

 

Wir sind stehts offen für neue Projekte und neue Menschen, die sich bei uns engagieren möchten - egal ob finanziell oder mit ehrenamtlichem Einsatz. Melden Sie sich gerne (am besten per E-Mail) bei uns. 

 

Neugierig geworden? Viel Spaß beim Stöbern auf unserer Seite!


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Gruppe aktiver Mitglieder szehen vor einer Reihe von PV-Modulen am Hainkamp
Gruppe aktiver Mitglieder am Hainkamp

Gerade haben wir unsere neueste Photovoltaikanlage, den Bürgersolarpark Hainkamp, eingeweiht. Damit sind wir beim Ausbau der Erneuerbaren Energien in Bürgerhand wieder einen Schritt voran gegangen. 

Der Strom, den wir vor Ort mit unseren zahlreichen Anlagen produzieren, soll natürlich auch vor Ort verbraucht werden.
Schauen Sie gerne in unseren Tarifrechner und werden Sie Bürgerstromkund:in! Der Wechsel ist ganz einfach hier online möglich.
Gemeinsam mit unserer Dachgenossenschaft, den Bürgerwerken, sind wir eine der wenigen echten Ökostrom-Anbieter*innen, die Regionalstrom, also Strom aus Anlagen vor Ort, liefern. So fördern wir die regionale Wertschöpfung und den Klimaschutz.

 


Neuigkeiten

Wir als FEGH haben ein überaus großes Interesse daran, dass die Energiewende ohne politische Hemmnisse vorangeht. Darum unterstützen wir den Aufruf von CAMPACT.

 

Auszug aus einer Email von Christoph Bautz, Campact-Vorstand, die uns erreichte.

 

Am Samstag, dem 30. Mai, demonstrieren wir in Hamm mit Tausenden Menschen aus der Klimabewegung – und hoffentlich auch mit Dir ...! Dort, wo Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) die meisten Gaskraftwerke bauen lassen will, stellen wir uns ihrem fossilen Kurs entgegen.

 

Ganz besonders fiebere ich dem Abschluss unserer Demonstration „Zukunft statt Gas” entgegen: Gelingt es uns, das größte menschliche Windrad der Welt zu formen? So wollen wir die Energiewende als echtes Gemeinschaftsprojekt verkörpern – dagegen wird das riesige RWE-Kraftwerk im Hintergrund ganz schön alt aussehen.

 

Netzpaket, Heizungsgesetz, Kraftwerksstrategie: Überall versucht Ministerin Reiche, die erneuerbaren Energien zugunsten der Gasindustrie auszubremsen.[1] Die Kritik daran wird jeden Tag lauter. Kabinettskolleg*innen, Medien sowie die wieder erstarkende Klimabewegung entlarven Reiches Pläne als zukunftsfeindlich.[2,3] Vertreter*innen der Wirtschaft warnen: Eine verpasste Energiewende wird teuer.[3] Wenn die Stimmung in SPD und Union weiter kippt, wird Reiche ihre Agenda nicht durchsetzen können.

 

Deswegen gehen wir jetzt in die Offensive und reisen aus dem ganzen Land ins Ruhrgebiet, gemeinsam per Bus und Zug. In Hamm demonstrieren wir mit Fridays for Future, Greenpeace, BUND und vielen anderen. Zum Abschluss starten wir unseren Windrad-Weltrekord und zeigen: Die Energiewende so anzugreifen, kann sich Reiche nicht leisten.

 

PS: Erst vor wenigen Wochen sorgte ein Gastbeitrag von Reiche in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung für heftige Kritik, auch aus Wirtschaftskreisen.[7] Der Vorwurf: irreführende Zahlen zur Energiewende und eine verzerrte Darstellung.[8,9] Das zeigt, wie sehr die Ministerin unter Druck steht. Den wollen wir in Hamm erhöhen – sei dabei und schau am besten gleich, wie Du anreisen kannst.

[1] „Reiches umstrittene Energiegesetze: Darum geht es“, BR24, 6. Mai 2026

[2] „Der Kanzler ist genervt von Ministerin Reiche – trotzdem wird er sie so leicht nicht los”, Der Spiegel 17/2026

[3] „Ende Energiewende”, Manager Magazin 5/2026

[4] „Zehntausende fordern schnellere Energiewende”, Tagesschau Online, 18. April 2026

[5] „Reiche-Ministerium bat Gaslobby um Argumente für Gaskraftwerke”, Spiegel Online, 15. April 2026

[6] „Neue Gasprojekte überall in Deutschland in ungeahntem Ausmaß: Online-Karte macht erstmals fossile Pläne der Bundesregierung sichtbar”, Deutsche Umwelthilfe, 15. April 2026

[7] „Schluss mit der Selbsttäuschung in der Energiepolitik“, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 7. April 2026

[8] „Was Ministerin Reiche unterschlägt, verschweigt und unterlässt“, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 9. April 2026

[9] „Energiewende: Wie Reiche mit falschen und irreführenden Zahlen täuscht“, Volksverpetzer, 9. April 2026


Foto: Ralf Bittner
Foto: Ralf Bittner

Mahnwache für Fukushima

 

Die Friedens- und Flüchtlingsbegleitgruppe, die IPPNW- Lokalgruppe Herford (Ärzte zur Verhinderung des Atomkriegs), die Friedensfördernde Energie-Genossenschaft Herford (FEGH) und der Verein am Lambach riefen zu einer Mahnwache am 11. März auf, die vor der weiteren Nutzung der Atomkraft warnen soll. Anlass war der 15. Jahrestag der Katastrophe des Atomkraftwerks Fukushima.

An diesem Tag vor 15 Jahren führte ein Erdbeben mit Tsunamiwelle zu einer Havarie mit Kernschmelze in dem großen japanischen Atomkraftwerk. Wochenlang zogen radioaktive Wolken über Japan. Rund 200 000 Menschen musste ihre Heimat verlassen und verloren Haus, Arbeitsplatz und sozialen Kontext. In der gesamten Zeit mussten die havarierten Reaktoren mit Wasser gekühlt werden - dieses radioaktiv verseuchte Wasser leitet Japan seit 2023 verdünnt ins Meer ab, weil die Möglichkeiten, es aufzufangen, erschöpft sind.

 

Die Teilnehmer warnten vor der weiteren Nutzung der Atomkraft. „Nur eine Energiewende mit Erneuerbaren ist unsere Chance für eine friedliche und gerechte Zukunft.“


Wir wollen gesehen werden

 

Um die Sichtbarkeit unserer Genossenschaft zu verbessern, haben wir die Fenster im Agendabüro am alten Markt 2 in Herford mit unseren Initialen versehen. Nun fällt unser Kürzel "FEGH" jedem ins Auge, der am alten Markt über die "City Wache" nach oben blickt.


Infostände in 2025

Seit der Generalvesammlung hatten wir zwei Infostände organisiert:

Einen beim Umwelttag der Heerser Mühle im Juni, der dieses Jahr leider etwas verregnet war. Trotzdem waren die Besucherinnen und Besucher interessiert und die Standbetreuenden zufrieden. Der zweite war beim verkaufsoffenen Sonntag in der Fußgängerzone in Herford. Auch hier fanden gute Gespräche statt. Nach beiden Terminen erreichten uns neue Mitgliedsanträge – ein sehr erwünschter Effekt.

Der letzte Infostand in diesem Jahr fand im 21. September in Rödinghausen statt. Anlass war der Tag der Regionen. Trotz eines windigen Starts fing sich Wetter und Laune aller Beteiligten und es wurde ein sehr erfolgreicher Tag mit vielen guten Gesprächen. 



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